Unsere Grundsätze

Die Schule muss sich am Kind orientieren, nicht das Kind an der Schule. Jede und jeder ist einzigartig und in besonderer Weise begabt. Daher muss die Schule der Zukunft individuelles Lernen und eine altersgerechte Förderung gewährleisten. Die zentrale Frage lautet demnach: Was müssen wir tun, damit jedes Kind, jeder junge Mensch optimal lernen kann. Uns kommt es darauf an, dass das Kind im Mittelpunkt steht und Bildung zum Ziel führt.



Zum Lernen gehört nicht nur Wissen als Vermittlung von Fakten, Formeln und Zusammenhängen, sondern auch der Erwerb sozialer Fähigkeiten für einen verantwortlichen Umgang mit den Mitmenschen und der Umwelt.



Das frühe "Aussortieren" schon nach der Grundschulzeit führt zu zahlreichen individuellen Fehlentscheidungen und verstärkt soziale Ungleichheiten. Es gilt, das Prinzip der Auslese durch das Prinzip gezielter individueller Förderung abzulösen. Gemeinsam lernt man besser - das hilft den Starken und den Schwachen.

Schule muss sich künftig nicht nur nach den Abschlüssen ausrichten, sondern stärker auf die "Anschlussfähigkeit" achten: Wie soll und kann es nach der Grundschule weitergehen, wie nach der Schullaufbahn im weiterführenden Bereich? Wie kann der Einstieg in eine qualifizierte Berufsausbildung gesichert werden?